Rosenkohl mit Balsamico-Glasur und Rinderspeck aus dem Ofen
Knusprige, gebräunte Schnittflächen und ein weicher Kern machen Rosenkohl aus dem Ofen besonders reizvoll. In diesem Rezept treffen die Röschen auf salzigen, kross gebratenen Rinderspeck und eine Glasur aus Balsamico, Honig und optional etwas Dijon-Senf. Beim Rösten bekommt der Kohl kräftige Röstaromen; die süß-säuerliche Glasur kommt erst zum Schluss dazu und legt sich dünn um die heißen Röschen, ohne sie zu überdecken. Der besondere Dreh liegt im Zusammenspiel aus herber Gemüsenote, rauchigem Speck und milder Süße. Dazu braucht es keine komplizierte Vorbereitung: Rosenkohl halbieren, würzen und mit genügend Abstand auf dem Blech verteilen, damit er bräunt statt zu dämpfen. Im Rezept erfahren Sie, wie Sie die Garzeit an unterschiedlich große Köpfe anpassen, wann der Speck am besten dazu kommt und wie die Glasur die richtige Konsistenz erhält. Servieren Sie das Gericht direkt als Beilage zu Braten oder Kartoffeln, oder lassen Sie es kurz abkühlen und geben Sie es auf einen winterlichen Salat.

Rosenkohl mit Balsamico-Glasur und Rinderspeck
Rosenkohl bekommt im heißen Ofen braune, knusprige Schnittflächen, während sein Inneres weich bleibt. Dazu kommen salziger, kross gebratener Rinderspeck und eine süß-säuerliche Balsamico-Glasur. Das Gericht passt als Beilage zu Braten oder Kartoffeln und schmeckt auch lauwarm auf einem winterlichen Salat.
Zutaten für 4 Portionen
- 700 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
- 150 g Rinderspeck, in kleinen Würfeln oder Streifen
- 2 EL Olivenöl
- ½ TL Salz, bei Bedarf etwas mehr
- ¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 3 EL Balsamico-Essig
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 1 TL Dijon-Senf, optional
- 1 EL Wasser, falls die Glasur zu dick wird
Zutaten und mögliche Ersetzungen
Wählen Sie feste, kompakte Rosenkohlköpfe mit grünen Blättern. Kleine und mittelgroße Köpfe garen meist gleichmäßig; sehr große Exemplare können Sie vierteln. Entfernen Sie den trockenen Strunk und äußere Blätter, die gelb oder beschädigt sind. Olivenöl hilft beim Bräunen, ein neutrales Öl wie Rapsöl funktioniert ebenfalls.
Rinderspeck bringt Raucharoma und Salz mit. Schneiden Sie dicke Scheiben selbst in Würfel oder verwenden Sie fertig geschnittene Streifen. Achten Sie bei der Salzzugabe darauf, wie würzig der Speck ist. Für eine fleischfreie Variante lassen Sie ihn weg und rösten stattdessen 40 g gehackte Walnüsse mit dem Rosenkohl. Balsamico-Essig liefert die Säure; dunkler Balsamico ergibt eine kräftigere, mildere Glasur. Honig lässt sich durch Ahornsirup ersetzen. Der Senf bindet die Glasur leicht und gibt ihr eine dezente Würze, kann aber entfallen.
Zubereitung
- Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vor. Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus oder lassen Sie es im Ofen mit aufheizen. Ein heißes Blech hilft, dass die Schnittflächen rasch Farbe bekommen.
- Rosenkohl vorbereiten: Halbieren Sie die geputzten Köpfe längs und tupfen Sie sie trocken. Feuchtigkeit bremst das Rösten und kann den Kohl eher weich dünsten. Mischen Sie die Hälften in einer Schüssel mit Olivenöl, Pfeffer und zunächst nur wenig Salz. Die Schnittseiten sollten dünn mit Öl überzogen sein, aber nicht darin schwimmen.
- Rösten: Verteilen Sie den Rosenkohl mit den Schnittflächen nach unten auf dem Blech. Lassen Sie zwischen den Stücken etwas Platz. Rösten Sie ihn 20 bis 25 Minuten, bis die Schnittseiten dunkelgolden sind und die äußeren Blätter knusprig werden. Öffnen Sie nach etwa 15 Minuten kurz den Ofen und prüfen Sie die Bräunung. Bei sehr kleinen Hälften beginnt die Kontrolle schon nach 18 Minuten.
- Rinderspeck braten: Während der Rosenkohl im Ofen ist, geben Sie den Speck in eine kalte Pfanne. Erhitzen Sie sie auf mittlerer Stufe und braten Sie die Stücke 6 bis 8 Minuten, bis sie gebräunt und knusprig sind. Rühren Sie gelegentlich um. Nehmen Sie den Speck mit einer Schaumkelle heraus und lassen Sie ihn auf Küchenpapier abtropfen. Lassen Sie höchstens einen Teelöffel Fett in der Pfanne; überschüssiges Fett können Sie vorsichtig abgießen.
- Glasur kochen: Geben Sie Balsamico, Honig und nach Wunsch Senf in dieselbe Pfanne. Köcheln Sie die Mischung bei niedriger bis mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten und rühren Sie dabei. Sobald sie leicht sirupartig am Löffel haftet, nehmen Sie die Pfanne vom Herd. Reduzierter Balsamico wird beim Abkühlen noch dickflüssiger. Ist die Glasur zu konzentriert, rühren Sie einen Esslöffel Wasser ein.
- Vermengen und abschmecken: Geben Sie den heißen Rosenkohl in eine Servierschüssel. Rühren Sie die Glasur nach und nach unter, damit sie sich verteilt, ohne die knusprigen Stellen zu überdecken. Heben Sie den Rinderspeck zuletzt unter und probieren Sie. Ergänzen Sie Salz erst jetzt, falls es nötig ist.
Anrichten und Aufbewahren
Servieren Sie den Rosenkohl sofort auf einer flachen Platte, damit die gebräunten Schnittflächen sichtbar bleiben. Streuen Sie einige Speckstücke obenauf und geben Sie bei Bedarf einen kleinen Spritzer Balsamico darüber. Gehackte Petersilie bringt frische Farbe; geröstete Pekannüsse oder Walnüsse sorgen für zusätzlichen Biss. Als Beilage passen Kartoffelpüree, gebackene Kartoffeln oder ein schlicht gebratenes Stück Fleisch.
Reste halten sich abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank. Wärmen Sie sie auf einem Blech bei 200 °C etwa 8 bis 10 Minuten auf. In der Mikrowelle wird der Rosenkohl schneller warm, verliert aber einen Teil seiner knusprigen Ränder. Wenn Sie das Gericht vorbereiten, rösten Sie den Rosenkohl und braten Sie den Speck getrennt. Glasur und Speck erst kurz vor dem Servieren untermischen.

Dieser Rosenkohl verbindet gebräunte, zarte Röschen mit krossem Rinderspeck und einer Glasur, die süße und säuerliche Noten ausbalanciert. Achten Sie beim Rösten darauf, die Hälften mit der Schnittfläche nach unten und nicht zu dicht aufs Blech zu legen; so bekommen sie Farbe, bevor sie weich werden. Probieren Sie das Rezept als Beilage zu Kartoffeln, Braten oder einem herzhaften Ofengericht. Für eine fleischfreie Version passen gehackte Walnüsse, die Sie zusammen mit dem Rosenkohl rösten. Wer es würziger mag, gibt eine Prise Chiliflocken zur Glasur oder serviert den Rosenkohl mit zusätzlichem Dijon-Senf. Reste schmecken lauwarm auf Salat und lassen sich am nächsten Tag in der Pfanne wieder aufwärmen. Teilen Sie gern, welche Variante Sie gewählt haben, und schreiben Sie in die Kommentare, womit Sie den Rosenkohl serviert haben. So findet das Rezept auch bei Ihrem nächsten Winteressen einen Platz auf dem Tisch.

Rosenkohl mit Balsamico-Glasur und Rinderspeck
Gebratener Rosenkohl mit knusprigem Rinderspeck, alkoholfreier Balsamico-Reduktion und getrockneten Cranberrys.
Zutaten
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2 Tassen Rosenkohl, halbiert (etwa 25 Stück)
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4 Scheiben Rinderspeck, klein gewürfelt
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1/2 Teelöffel Salz
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Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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1 Esslöffel getrocknete Cranberrys
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1 Esslöffel alkoholfreie Balsamico-Reduktion
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1 Esslöffel frische, gehackte Petersilie
Anweisungen
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Schritt 1
Rinderspeck in einer Pfanne knusprig braten. Herausnehmen und beiseitestellen. -
Schritt 2
Rosenkohl im Speckfett mit Salz und Pfeffer anbraten und etwa 10–15 Minuten garen, bis er weich und gebräunt ist. -
Schritt 3
Balsamico-Reduktion und Cranberrys unterrühren. Mit Rinderspeck und Petersilie servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





