Gerösteter Rosenkohl mit Zimt-Kürbis und Cranberrys
Goldbraune Kürbiskanten und geröstete Rosenkohlblätter machen dieses Blechgericht schon beim Garen appetitlich. Butternut-Kürbis wird mit Zimt gewürzt und im Ofen weich, während halbierte Rosenkohlröschen außen bräunen und innen zart bleiben. Pekannüsse sorgen für Biss, getrocknete Cranberrys bringen nach dem Rösten eine angenehm säuerliche Note dazu. Ein wenig Balsamico oder Zitronensaft rundet die süß-herzhafte Mischung ab. Das Besondere an diesem Rezept ist, dass die Zutaten ihre eigenen Aromen behalten: Der Zimt liegt vor allem auf dem Kürbis, und die Nüsse sowie Cranberrys kommen erst zum Schluss dazu. So bleiben die Pekannüsse knackig und die Früchte saftig. Sie erfahren, wie Sie das Gemüse gleichmäßig schneiden und mit genügend Abstand auf dem Blech verteilen, damit es röstet statt zu dämpfen. Außerdem finden Sie passende Austauschtipps und Ideen, um das Gericht als Beilage oder vegetarisches Hauptgericht zu servieren.

Gerösteter Rosenkohl mit Zimt-Kürbis, Pekannüssen und Cranberrys
Butternut-Kürbis wird im Ofen weich und an den Kanten leicht karamellisiert, während Rosenkohl außen bräunt und innen zart bleibt. Zimt passt gut zur milden Süße des Kürbisses; säuerliche Cranberrys und knackige Pekannüsse bringen nach dem Rösten einen deutlichen Kontrast. Das Gemüse eignet sich als Beilage zu gebratenem Geflügel oder als warmes vegetarisches Hauptgericht mit Getreide.
Zutaten für 4 bis 6 Portionen
- 700 g Butternut-Kürbis, geschält, entkernt und in etwa 2 cm große Würfel geschnitten
- 500 g Rosenkohl, geputzt und halbiert; sehr große Röschen vierteln
- 3 EL Olivenöl, aufgeteilt
- ¾ TL gemahlener Zimt
- ½ TL Knoblauchpulver oder 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
- ¾ TL Salz und einige Drehungen schwarzer Pfeffer
- 60 g Pekannüsse, grob gehackt
- 50 g getrocknete Cranberrys
- 1 EL Ahornsirup, nach Geschmack
- 1 EL Balsamico-Essig oder Zitronensaft
Butternut lässt sich durch Hokkaido ersetzen; bei Hokkaido kann die Schale nach gründlichem Waschen dranbleiben. Pekannüsse können Sie durch Walnüsse oder grob gehackte Haselnüsse austauschen. Für eine weniger süße Variante lassen Sie den Ahornsirup weg und nehmen ungesüßte Cranberrys. Frische Cranberrys sind ebenfalls möglich, schmecken aber deutlich säuerlicher und sollten mit etwas zusätzlichem Ahornsirup abgeschmeckt werden.
Schrittweise Zubereitung
- Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vor. Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus. Wenn das Gemüse auf dem Blech eng liegt, nehmen Sie zwei Bleche. Zu dicht belegtes Gemüse gibt Dampf ab und bräunt schlechter.
- Kürbis würzen: Geben Sie die Kürbiswürfel in eine Schüssel und vermengen Sie sie mit 1½ EL Olivenöl, Zimt, Knoblauch, etwa einem Drittel des Salzes und etwas Pfeffer. Verteilen Sie die Stücke mit Abstand auf einer Blechhälfte oder auf einem eigenen Blech. Rösten Sie den Kürbis zunächst 10 Minuten.
- Rosenkohl vorbereiten: Mischen Sie die halbierten Röschen mit dem übrigen Olivenöl, dem restlichen Salz und Pfeffer. Legen Sie sie mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech. Diese Lage sorgt für braune, leicht knusprige Schnittflächen. Falls der Kürbis bereits eine Blechhälfte belegt, geben Sie den Rosenkohl auf das zweite Blech.
- Gemüse fertig rösten: Schieben Sie den Rosenkohl in den Ofen und rösten Sie alles weitere 18 bis 22 Minuten. Wenden Sie den Kürbis nach etwa 10 Minuten, damit mehrere Seiten Farbe bekommen. Prüfen Sie mit einer Gabel: Der Kürbis soll sich leicht einstechen lassen, aber seine Würfelform behalten. Die äußeren Rosenkohlblätter dürfen dunkelbraun sein. Bei zwei Blechen tauschen Sie nach der Hälfte der Zeit die Einschubhöhen.
- Nüsse erwärmen: Streuen Sie die Pekannüsse in den letzten 4 bis 5 Minuten über das Gemüse oder rösten Sie sie separat in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze. Bleiben Sie dabei stehen und rühren Sie häufig um, denn Nüsse werden schnell zu dunkel. Nehmen Sie sie aus der Pfanne, sobald sie duften.
- Abschmecken: Geben Sie das geröstete Gemüse in eine Servierschüssel. Mischen Sie Balsamico oder Zitronensaft mit dem Ahornsirup und träufeln Sie die Mischung darüber. Heben Sie Cranberrys und Pekannüsse erst zum Schluss unter, damit die Nüsse knackig bleiben und die Beeren ihre Form behalten. Probieren Sie und ergänzen Sie bei Bedarf Salz oder etwas Säure.
Technik und praktische Tipps
Die hohe Ofentemperatur fördert die Bräunung, bevor das Gemüse austrocknet. Schneiden Sie Kürbiswürfel möglichst gleich groß, damit sie gleichzeitig gar werden. Rosenkohl sollte trocken sein, bevor Sie Öl und Gewürze hinzufügen; Restfeuchtigkeit auf den Blättern bremst die Bräunung. Verwenden Sie lieber zwei Bleche, als das Gemüse übereinanderzuschichten. Ein dunkles Blech bräunt meist schneller als ein helles, daher lohnt sich gegen Ende ein kurzer Blick in den Ofen.
Wenn Sie den Zimt milder mögen, beginnen Sie mit ½ TL und geben Sie nach dem Rösten bei Bedarf eine Prise dazu. Für eine würzigere Note passt eine kleine Prise geräuchertes Paprikapulver. Fügen Sie Cranberrys nicht vor dem Backen hinzu, da sie austrocknen und an den heißen Blechstellen festkleben können. Reste halten sich abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank. Wärmen Sie sie bei 190 °C etwa 8 bis 10 Minuten auf; eine Pfanne funktioniert ebenfalls, wenn Sie das Gemüse gelegentlich wenden.
Anrichten und Servieren
Richten Sie Kürbis und Rosenkohl auf einer flachen Platte an, damit die gebräunten Stücke sichtbar bleiben. Streuen Sie Pekannüsse und Cranberrys gleichmäßig darüber und geben Sie den Bratensaft vom Blech mit auf die Platte. Ein paar fein gehackte Petersilienblätter oder Thymianblättchen sorgen für frische Farbe. Servieren Sie das Gemüse direkt warm. Als sättigende Mahlzeit passt es zu gekochtem Farro, Quinoa oder Linsen; für ein festliches Essen stellen Sie es neben Brathähnchen oder gebackenen Tofu.

Gerösteter Rosenkohl und Zimt-Kürbis bringen herzhafte Röstaromen und milde Süße auf ein Blech; Pekannüsse und Cranberrys ergänzen dazu Knusprigkeit und Säure. Probieren Sie das Rezept an einem kühlen Abend oder als Beilage zu gebratenem Geflügel. Mit Hokkaido statt Butternut, Walnüssen statt Pekannüssen oder einem Spritzer Zitronensaft lässt es sich leicht anpassen. Als vegetarisches Hauptgericht schmeckt das Gemüse zu Linsen, Couscous oder einem anderen Getreide. Rösten Sie die Zutaten mit etwas Abstand, damit sie Farbe bekommen, und geben Sie Nüsse und Cranberrys erst nach dem Backen dazu. Wenn Sie Ihre eigene Variante ausprobieren, teilen Sie gern mit, welche Nüsse oder Gewürze Sie verwendet haben. So findet das nächste Blech vielleicht eine neue Lieblingskombination.

Gerösteter Rosenkohl und Zimt-Butternusskürbis mit Pekannüssen und Cranberrys
Herzhaft-süße Ofenbeilage mit geröstetem Rosenkohl, zimtigem Butternusskürbis, Pekannüssen und getrockneten Cranberrys.
Zutaten
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3 Tassen Rosenkohl, geputzt
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3 Esslöffel Olivenöl
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¼ Teelöffel Salz, nach Geschmack
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1½ Pfund Butternusskürbis, geschält, entkernt und gewürfelt (etwa 4 Tassen)
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2 Esslöffel Olivenöl
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3 Esslöffel Ahornsirup
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½ Teelöffel gemahlener Zimt
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2 Tassen Pekannusshälften
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1 Tasse getrocknete Cranberrys
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2–4 Esslöffel Ahornsirup
Anweisungen
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Schritt 1
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Rosenkohl mit 3 Esslöffeln Olivenöl und Salz vermengen. -
Schritt 2
Kürbis mit 2 Esslöffeln Olivenöl, 3 Esslöffeln Ahornsirup und Zimt vermengen. Rosenkohl und Kürbis getrennt auf einem Backblech verteilen. -
Schritt 3
25–30 Minuten rösten, bis das Gemüse weich und gebräunt ist; zwischendurch wenden. -
Schritt 4
Pekannüsse und Cranberrys mit 2–4 Esslöffeln Ahornsirup unter das geröstete Gemüse heben und servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





