Super Soft Molasses Cookies: weich mit Zuckerrand
Melasse macht diese Kekse dunkel, würzig und angenehm saftig. Dazu kommen Ingwer, Zimt und eine Prise Nelken, die beim Backen einen warmen Duft in der Küche verbreiten. Außen bekommen die Super Soft Molasses Cookies einen feinen, knusprigen Rand aus weißem Zucker, während die Mitte weich bleibt. Der entscheidende Kniff ist einfach: Der Teig kommt vor dem Backen in den Kühlschrank, und die Kekse werden aus dem Ofen genommen, solange ihre Oberfläche noch weich aussieht. So trocknen sie beim Abkühlen nicht aus. In diesem Rezept erfährst du, welche Melasse sich eignet und warum dunkler brauner Zucker den Geschmack abrundet. Außerdem zeige ich dir, wie du den Teig richtig kühlst, die Portionen gleichmäßig formst und den passenden Backzeitpunkt erkennst. Mit Tipps zu Zuckerrübensirup, Aufbewahrung und kleinen Gewürzvarianten gelingen die Kekse auch dann, wenn du Zutaten anpassen möchtest. Sie passen zu einer Tasse Kaffee oder Tee und lassen sich gut vorbereiten, wenn Besuch kommt.

Extra weiche Melassekekse
Melasse gibt diesen Keksen ihre dunkle Farbe und eine leicht karamellige Würze. Zusammen mit Ingwer, Zimt und Nelken entsteht ein weicher, saftiger Keks mit leicht knusprigem Zuckerrand. Das Geheimnis der zarten Mitte: den Teig vor dem Backen kühlen und die Kekse aus dem Ofen nehmen, solange ihre Oberflächen noch weich wirken.
Zutaten für etwa 20 Kekse
- 170 g weiche Butter
- 150 g brauner Zucker, am besten Muscovado oder ein anderer dunkler brauner Zucker
- 80 g Melasse
- 1 großes Ei, zimmerwarm
- 280 g Weizenmehl Type 405 oder 550
- 1 Teelöffel Natron
- 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
- 1 Teelöffel Zimt
- ¼ Teelöffel gemahlene Nelken
- ½ Teelöffel feines Salz
- 3 Esslöffel weißer Zucker zum Wälzen
Was die Zutaten bewirken
Melasse schmeckt kräftiger und weniger süß als heller Sirup. Sie hält den Teig feucht und sorgt für die typische dunkle Farbe. Verwende möglichst ungeschwefelte Melasse; sehr dunkle Blackstrap-Melasse kann herb schmecken. Falls du keine Melasse findest, kannst du dunklen Zuckerrübensirup nehmen. Die Kekse werden dann etwas milder. Honig funktioniert ebenfalls, schmeckt aber deutlich anders und macht den Teig etwas weicher.
Der braune Zucker unterstützt die weiche, leicht zähe Konsistenz. Er lässt sich durch normalen braunen Zucker ersetzen, auch wenn das Aroma dann weniger kräftig ausfällt. Natron reagiert mit der Säure in der Melasse und lockert den Teig. Ersetze es nicht einfach durch dieselbe Menge Backpulver, denn das verändert sowohl die Lockerung als auch den Geschmack. Ingwer, Zimt und Nelken geben die warme Würze; die Nelken kannst du bei Bedarf weglassen oder durch eine kleine Prise Muskat ersetzen.
Schritt für Schritt backen
- Ofen und Bleche vorbereiten: Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Backe die Kekse nacheinander, wenn dein Ofen nur auf einer Schiene gleichmäßig bräunt.
- Butter und Zucker aufschlagen: Rühre die weiche Butter mit dem braunen Zucker etwa 2 Minuten, bis die Mischung cremig aussieht. Sie muss nicht hell und luftig werden. Gib die Melasse dazu und rühre kurz weiter. Schlage anschließend das Ei unter, bis es gerade eingearbeitet ist. Ist die Butter zu warm und beinahe flüssig, wird der Teig eher fettig; lass sie vorher etwas abkühlen.
- Trockene Zutaten mischen: Vermenge Mehl, Natron, Ingwer, Zimt, Nelken und Salz in einer zweiten Schüssel. So verteilt sich das Natron gleichmäßig und es entstehen keine bitteren Stellen im fertigen Keks.
- Teig zusammenführen: Gib die Mehlmischung in zwei Portionen zur Buttermasse. Rühre nur, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und kann die Kekse fest machen.
- Teig kühlen: Decke die Schüssel ab und stelle den Teig mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank. Die Butter wird dabei fester, sodass die Kekse im Ofen langsamer auseinanderlaufen. Wenn der Teig nach dem Kühlen noch stark an den Händen klebt, kühle ihn weitere 15 Minuten, statt zusätzliches Mehl einzuarbeiten.
- Portionieren und wälzen: Forme Kugeln von etwa 3 cm Durchmesser, ungefähr 30 g pro Stück. Wälze sie im weißen Zucker und setze sie mit rund 5 cm Abstand auf das Blech. Drücke sie nicht platt, denn sie laufen beim Backen von selbst auseinander.
- Backen und abkühlen: Backe jedes Blech 9 bis 11 Minuten. Die Ränder sollen gesetzt sein, während die Mitte noch weich aussieht und leicht aufgegangen ist. Lass die Kekse 8 Minuten auf dem Blech ruhen. Erst dann hebst du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen.
Tipps für eine weiche Mitte
Ein zu langes Backen ist der häufigste Grund für trockene Kekse. Beginne nach 9 Minuten mit der Kontrolle, besonders wenn dein Ofen stark heizt. Die Kekse wirken beim Herausnehmen oft noch nicht fertig, festigen sich aber beim Abkühlen. Verwende für gleichmäßige Ergebnisse einen mittelgroßen Portionierer oder wiege die Teigkugeln ab. Wenn du mehrere Bleche backst, stelle den Teig zwischen den Durchgängen wieder kühl.
Servieren und Aufbewahren
Richte die Kekse auf einem flachen Teller an und bestäube sie nach dem Abkühlen sparsam mit Puderzucker, falls du einen hellen Kontrast zur dunklen Oberfläche möchtest. Sie schmecken pur, zu Kaffee oder mit einem Glas Milch. Für ein Dessert kannst du einen noch leicht warmen Keks mit einer Kugel Vanilleeis servieren.
Bewahre vollständig ausgekühlte Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie etwa 4 Tage weich. Eine kleine Scheibe Brot in der Dose hilft, die Feuchtigkeit zu halten; tausche sie aus, sobald sie trocken ist. Ungebackene Teigkugeln lassen sich auf einem Tablett einfrieren und anschließend in einem Beutel non-alcoholic lagern. Backe sie gefroren bei gleicher Temperatur etwa 1 bis 2 Minuten länger.

Diese Melassekekse verbinden eine weiche, saftige Mitte mit einem dünnen Zuckerrand und einer würzigen Mischung aus Ingwer, Zimt und Nelken. Das Kühlen des Teigs und der richtige Moment zum Herausnehmen machen den Unterschied: Die Oberfläche darf noch weich wirken, wenn das Blech aus dem Ofen kommt. Probier das Rezept aus und passe die Gewürze nach deinem Geschmack an. Eine zusätzliche Prise Ingwer bringt mehr Schärfe, während etwas Muskat eine milde, warme Note ergänzt. Serviere die Kekse frisch zu Kaffee oder Tee, oder bewahre sie in einer gut schließenden Dose auf, damit sie weich bleiben. Wenn du sie gebacken hast, teile gern, welche Melasse du verwendet hast und wie dir die Konsistenz gelungen ist. Vielleicht wird daraus dein neues Rezept für einen gemütlichen Backnachmittag.

Superweiche Melassekekse
Weiche, würzige Kekse mit Melasse, Zimt, Ingwer und Nelken.
Zutaten
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2 Tassen Weizenmehl (Type 405)
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1/2 TL gemahlene Nelken
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1/2 TL gemahlener Ingwer
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2 TL Natron
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1 TL gemahlener Zimt
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1/2 TL Salz
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3/4 Tasse Pflanzenöl
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1 Tasse Kristallzucker, plus etwas mehr zum Wälzen
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1/4 Tasse kräftige Melasse (zum Beispiel von Brer Rabbit)
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1 großes Ei, zimmerwarm
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 175 °C vorheizen. Mehl, Nelken, Ingwer, Natron, Zimt und Salz vermischen. -
Schritt 2
Öl, Zucker, Melasse und Ei verrühren. Die trockenen Zutaten kurz unterheben. -
Schritt 3
Teig zu Kugeln formen, in zusätzlichem Zucker wälzen und mit Abstand auf ein Backblech setzen. -
Schritt 4
8–10 Minuten backen, bis die Ränder fest sind. Auf dem Blech kurz abkühlen lassen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





